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SerraZYM plus

Serrapeptase 240.000 EU* plus Katzenkrallenwurzel-Extrakt

Zur Unterstützung des Körpers beim Aufschluss von belastenden Eiweißstrukturen in Darm, Gefäßen und Geweben, bei der Selbstreinigung der Atemwege sowie der Immunstärkung

Mit Synergieeffekt zwischen natürlichem Enzym und Pflanzenstoffen

60 Kapseln (27 g)
Nahrungsergänzungsmittel

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46,00 inkl. MwSt.

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Grundpreis: 170,37 / 100 g
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EAN: 4260143243818

OR

Produktbeschreibung

SerraZYM plus – Dein natürlicher Booster für die Reinigung von abbaupflichtigen Eiweißstrukturen, Lunge und Atemwegen


Synergistisches Enzymprodukt aus hochdosierter Serrapeptase und ausgewähltem Katzenkrallenwurzel-Extrakt

Unser sorgfältig konzipiertes Komplex-Präparat SerraZYM plus vereint hochdosierte Serrapeptase mit ausgewähltem Katzenkrallenwurzel-Extrakt von höchster Qualität.

SerraZYM plus enthält mit 240.000 EU (Enzymeinheiten) das natürliche, proteolytische (d. h. Eiweiß abbauende) Enzym Serrapeptase. Es bietet somit eine kraftvolle, nutritive Unterstützung, um belastende und oft schwer abzubauende Proteinverbindungen aufzulösen, die im Darm aber auch systemisch im gesamten Organismus vorkommen. Das Besondere ist, dass Serrapeptase eine natürliche Affinität zu abgestorbenem Gewebe hat und dabei das lebende Gewebe unversehrt lässt. Eine Spezialität von Serrapeptase ist zudem die Spaltung besonders resistenter Prolin-Verbindungen, mit denen sich auch Fremdeiweiße, wie sie z. B. in Viren und Bakterien, aber auch im schwer verdaulichen Gluten vorkommen, vor der körpereigenen Immunabwehr schützen.

Serrapeptitase macht zudem zunehmend als ernährungsbasierte Unterstützung bei der Post-COVID Bewältigung von sich reden. Vor allem in der Kombination mit Katzenkralle, welche starke antioxidative, also anti-entzündliche Kapazitäten hat, unterstützt Serrapeptase die Regeneration und Selbstreinigung der Lunge und Atemwege über eine Verflüssigung von Schleim und Sputum. Dies trägt zu einer schnellen Entlastung und Ausscheidung bei. Zwei Partner, die also ideal füreinander geschaffen sind!

Profitiere von SerraZYM plus mit Synergieeffekt: Nur zwei Kapseln täglich liefern Dir eine Spitzen-Enzymaktivität von 240.000 EU* plus 600 mg hochkonzentriertem Katzenkrallenwurzel-Extrakt!

* EU (Enzymatic Unit/ Enzymatische Einheit): gibt die Enzymaktivität an


Serrapeptase & Katzenkralle unterstützen die folgenden körpereigenen Stoffwechselmechanismen:

  • Selbstreinigung der Lunge und Atemwege
  • Aufschluss von belastenden Eiweißstrukturen, systemisch in Gefäßen und Geweben sowie im Darm
  • Abbau von Biofilmen im Darm
  • Antioxidativer Kapazität
  • Immunstärkung

Personengruppen, für die eine Ernährung mit Serrapeptase & Katzenkralle besonders empfehlenswert ist:

  • Menschen mit Atembeschwerden, insbesondere Raucher
  • Menschen mit Verdauungs- und Darmbeschwerden
  • Menschen mit geringer Abwehrkraft

Produkthintergrund

Das Enzym Serrapeptase oder Serratiopeptidase gehört zu den Serinproteasen, die als eine Unterfamilie von insgesamt sechs verschiedenen Proteasen mehr als ein Drittel aller Enyzme ausmachen. Serralysin, wie die Serrapeptase auch bezeichnet wird, enthält bereits das Wort Lyse für „Lösung“ oder „Auflösung“. Serrapeptase entfaltet seine Wirkung aber nicht nur aufgrund der im Enzym katalaytisch-aktiven Aminosäure Serin, sondern hat zusätzlich noch drei Zinkatome als Liganden beteiligt, weshalb man es zur Subfamilie der Serin-Metalloproteasen zählt. Diese besonderen Merkmale aus der Verbindung der Aminosäure Serin und Zink-Ionen im katalytischen Zentrum bestimmen auch seine einzigartige enzymatische Spezifität und die besonderen Eigenschaften, die es umgibt. Wie auch die Nattokinase zählt die Serrapeptase zu den systemisch-metabolisch wirksamen Enzymen, hat aber auch wichtige digestive Eigenschaften beim Abbau proteinreicher Substanzen.

Was sind Enzyme? Klicken Sie hier um mehr über Enzyme zu erfahren
Weitere Informationen zum Produkthintergrund

Einzigartiger Synergieeffekt
Made in Germany


SerraZYM plus verzichtet auf folgende Stoffe:

dr.reinwald vital Produkte - ohne Gentechnik ohne Gentechnik
dr. reinwald vital Produkte - ohne Tierversuche ohne Tierversuche
dr. reinwald vital Produkte - ohne Zusatzstoffe ohne Zusatzstoffe
dr. reinwald vital Produkte - ohne Pestizide ohne Pestizide
Produkte dr.reinwald vital ohne Soja ohne Soja


Serrapeptase und Katzenkralle sind gut für:

dr.reinwald vital - gut fürs Immunsystem Immunsystem
dr.reinwald vital - gut für den Zellschutz Blutkreislauf
dr.reinwald vital - gut für die Atemwege Atemwege

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SerraZYM plus – Serrapeptase mit 240.000 EU (enzymatische Einheiten) und starker proteolytischer Aktivität

SerraZYM plus von dr.reinwald vital

SerraZYM plus – mit einer Spitzen-Enzymaktivität von 240.000 EU* plus 600 mg hochkonzentriertem Katzenkrallenwurzel-Extrakt

SerraZYM plus – mit einer Spitzen-Enzymaktivität von 240.000 EU* plus 600 mg hochkonzentriertem Katzenkrallenwurzel-Extrakt

SerraZYM plus – Dein Vorteil gegenüber herkömmlichen Serrapeptidase oder Katzenkrallen-Präparaten

Oft werden wir gefragt, wodurch sich unsere Produkte von herkömmlicher Nahrungsergänzung abheben. Die Antwort ist hierbei recht einfach: Es ist die Qualität der Zutaten und natürlich die Rezeptur! Du bist noch nicht überzeugt? Prüfe selbst:

SerraZYM plus von dr.reinwald vital - Dein Vorteil

SerraZYM plus von dr.reinwald vital
Unschlagbare Rezeptur für maximale Wirkkraft

  • Unsere Serrapeptase hat eine Spitzenaktivität und 240.000 EU (Enzymatic Units) pro Tagesmenge.
  • Wir verwenden einen Katzenkrallen-Extrakt höchster Qualität. Das Pflanze-Extrakt-Verhältnis ist 10:1. D. h. eine Tagesmenge von 2 Kapseln SerraZYM plus liefert 600 mg ganzheitlich hochkonzentrierten Wurzelextrakts, welcher einer Pflanzentrockenmasse von 6 g entspricht.
  • Wir füllen in magensaftresistenten Kapselhüllen ab, um möglichst viel Serrapeptase erst im Dünndarm zur Entfaltung bringen, um die systemische Wirkung zu verstärken.
  • Zusammenwirkende Formulierung von Stoffen, die sich gegenseitig ergänzen und aktivieren.
  • Hochdosiert und hocheffektiv
  • Frei von jeglichen Hilfs- und Zusatzstoffen
  • 100 % vegan und 100 % ketogen
  • Natürlich, nachhaltig und ohne Tierversuche
  • Keine gentechnisch veränderten Rohstoffe
  • Organische und damit bioverfügbare Zutaten höchster Qualität
  • Made in Germany in zertifizierten Herstellbetrieben

Herkömmliches Produkt

Herkömmliche Serrapeptidase oder Katzenkrallen-Präparate – prüfe unbedingt vor dem Kauf:

  • ob die Konzentration und Qualität von Serrapeptase entsprechend ist.
  • ob die Katzenkrallenbestandteile in Konzentration und Qualität entsprechend sind.
  • auf enterische Verkapselung.
  • die Rezeptur. Unvollständige Formeln oder Monoprodukte haben eine geringere Wirkkraft.
  • ob die Dosierung bzw. Tagesempfehlung vergleichbar ist.
  • auf Hilfsstoffe, Füllstoffe und Trenn- und Bindemittel sowie auf Stoffe, die in einem Gesundheitsprodukt nichts verloren haben – insbesondere Maltodextrin, Stearate, Laktose, Gluten, Zucker, Purin, Jod, Milch, Ei, Soja, Hefe, Aromen, Geschmacksverstärker, Konservierungs- und Farbstoffe.
  • ob das Produkt vegan und/ oder ketogen ist, falls Sie darauf Wert legen.
  • auf synthetische, chemisch hergestellte Zutaten. Unnatürliche Zutaten sind oft nicht aus nachhaltigen Quellen.
  • ob gentechnisch veränderte Rohstoffe enthalten sind.
  • auf anorganische Zutaten, die nur sehr wenig Bioverfügbarkeit für unseren Organismus besitzen.
  • die Herkunft. Deutsche Standards gelten in aller Welt als die Nummer Eins für Qualität – noch vor der Schweiz und den USA.

Zutaten

Katzenkrallenwurzel-Extrakt (Uncaria tomentosa radix), Kapselhülle: Hydroxypropylmethylcellulose, Serrapeptase

Unsere Serrapeptase weist eine Spitzen-Enzymaktivität auf und ist mit 240.000 EU* pro Tagesempfehlung hochdosiert. Zudem verwenden wir einen Katzenkrallen-Extrakt höchster Qualität. Das Pflanze-Extrakt-Verhältnis ist 10:1. D. h. eine Tagesmenge von 2 Kapseln SerraZYM plus liefert 600 mg ganzheitlich hochkonzentrierten Wurzelextrakts, welcher einer Pflanzentrockenmasse von 6 g entspricht. Zudem verwenden wir einen Katzenkrallen-Extrakt höchster Qualität.

*EU (Enzymatic Unit/Enzymatische Einheit) gibt die Enzymaktivität an


Inhalt

60 magensaftresistente Kapseln (27 g) – ausreichend für 30 Tage

Nährwerte

Pro 2 Kapseln (Tagesempfehlung)
%-Angabe: Nährstoffbezugsmenge (NRV)

SerraZYM plus von dr.reinwald vital - Nährwerte

SerraZYM plus und seine Synergien

Unsere dr.reinwald vital Produkte wurden als Komplex-Rezepturen konzipiert. Diese Wirkkomplexe sind weitaus effizienter als Monosubstanzen, da sie dem Organismus gleich die wichtigen Synergisten und Cofaktoren mitliefern, die er benötigt, damit die angesteuerten Stoffwechselprozesse optimal unterstützt werden können.

Auch SerraZYM plus ist ein Synergie-Komplex, der durch die Kombination aus hochdosierter Serrapeptase mit hochkonzentriertem Katzenkrallenwurzel-Extrakt eine starke Wirkung entfaltet.

Warum die Kombination Serrapeptase & Katzenkralle?

Das Enzym Serrapeptase als auch die Pflanzenstoffe der Katzenkralle interagieren miteinander über diverse Stoffwechselwege und je nach Anforderung sowohl als auch, d. h. systemisch und nicht einseitig aktiv. Die folgenden Eigenschaften der Katzenkralle haben uns dabei besonders dazu angeregt, sie mit dem Enzym Serrapeptase zusammenzubringen. Das ist einmal ihre Unterstützung der Selbstreinigungskräfte unseres Organismus, welche die eiweißspaltende Arbeit des Enzyms ergänzt, weil die Pflanzenstoffe dabei helfen „aufzuräumen“. Außerdem: Die Schleim verflüssigenden Eigenschaften und die damit verbundenen Erleichterungen bei der Schleimlösung und Ausscheidung durch die oberen Atemwege mithilfe der Serrapeptase ergänzen sich ideal mit den Eigenschaften der Katzenkralle und ihrer Eigenschaft, das Immunsystem positiv zu beeinflussenden. Die Natur ist schlau, und wir nutzen ihre Kräfte!

Zusammen mit Vitamin D wie in VitaDK plus und einer regelmäßigen Ausschleusung von unerwünschten Schadstoffen, z. B. mithilfe von PektiCLEAN® und Glutathion comp, kannst Du so sehr gut etwas für die Erhaltung Deiner Gesundheit und Abwehrkräfte tun.

Verzehrempfehlung

Täglich 2 Kapseln mit gutem Wasser, 30 Minuten vor einer Mahlzeit.

Hinweis: Nicht geeignet während der Schwangerschaft und Stillzeit. Kann die Wirkung blutverdünnender und gerinnungshemmender Arzneimittel verstärken oder immunsuppressiven Arzneimitteln entgegenwirken.

Für Veganer geeignet. Für die ketogene Ernährung geeignet.

Durch die Schlacken lösenden Effekte können anfangs Ausscheidungsreaktionen wie Durchfall, Hautausschläge, Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerzen auftreten, welche die Ausscheidung von unerwünschten Substanzen begleiten. In diesem Fall empfehlen wir, mit 1 bis 2 mal einer halben Kapsel (öffne die Kapsel) pro Tag zu beginnenden und den Verzehr dann innerhalb von zwei Wochen auf zwei Kapseln zu steigern.


Rechtlicher Hinweis: Dieses Produkt dient der Ernährung und berührt deshalb nicht das Heilmittelwerbegesetz (HWG). Ein guter Ernährungsstatus kann dem Organismus helfen Erkrankungen vorzubeugen oder diese zu überwinden. Alle zu dem Produkt getroffenen Aussagen beschreiben Eigenschaften und physiologische Wirkungen, die bei Konsumenten natürlicherweise unterschiedlich ausfallen können, und stellen keine Heil- oder Gesundheitsversprechen dar.

Gewicht 0,058 kg
Größe 4,9 × 4,9 × 9,4 cm
Hinweis

Vegan

Inhaltsstoffe

Enzyme

EAN

4260143243818

Kategorie

Nahrungsergänzungsmittel

Warentariffnummer

21069092

Herkunftsland

EU/Deutschland

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Enzyme: die Arbeiter in unserem Körper

Enzyme sind die Arbeiter in unserem Körper, die unsere Lebenskraft wesentlich mitbestimmen. Im menschlichen Organismus wurden bislang mehr als dreitausend verschiedene Enzyme identifiziert, die zu über zehntausend enzymatischen Reaktionen beitragen. Einer der wesentlichen Aspekte von Enzymen im Vergleich zu den meisten anderen Katalysatoren oder natürlichen Wirkverstärkern ist ihre hohe Selektivität und Spezifität, d. h. sie „wissen“, wann, wo und in welchen Kompartimenten oder an welchen Stoffen sie agieren müssen – fast so, als wären es kleine Lebewesen. Und vielleicht sind sie das ja auch.

Enzyme in unserer Nahrung

Neben den vom Körper selbst produzierten Verdauungs- und Stoffwechselenzymen nehmen wir Enzyme über die Nahrung zu uns. Gleichzeitig unterstützen wir durch den Verzehr gesunder Nahrung auch die von Bakterien in uns synthetisierte körpereigene Enzym-Produktion. Der regelmäßige Verzehr von Enzymen und enzymreichen Lebensmitteln wie Fermentprodukten ist somit ein Schlüssel zu einer lebendigen Gesundheit, zur Vorbeugung von Krankheiten und Teil des Anti-Aging-Prozesses, nämlich da, wo dieser zu einer Entschleunigung des Alterungsprozesses beiträgt. Jede Zelle in unserem Körper benötigt Enzyme für ihre biochemischen Funktionen. Andererseits beschleunigt ein Mangel an Enzymen bzw. deren eingeschränkte Wirksamkeit die Alterung und verschlechtert Heilungs- sowie Gesundungsprozesse.

Die Aufgabe von Enzymen

Einige der wichtigsten Aufgaben von Enzymen sind: die Regulierung des Wachstums unseres Körpers von einer einzelnen Zelle hin zu einem reifen Organismus, die Umwandlung von Nahrung in Energie, der Abbau von abgestorbenem Gewebe, die Unterstützung hormoneller Prozesse, der Aufbau bestimmter Stoffe in der Zelle sowie wichtige Signalfunktionen. Enzyme helfen uns bei der Verdauung, beim Abbau von Giften, bei der Reinigung unsere Gefäßsysteme, der Unterstützung unseres Immunsystems, bei anabolen Stoffwechselprozessen zum Bau von Struktur- und Funktionsproteinen usw.

Serrapeptase: Das Schmetterlings-Enzym

Die Serrapeptase wurde erst vor wenigen Jahrzehnten von japanischen Wissenschaftlern als Stoffwechselprodukt eines Enterobakteriums namens Serratia marcescens im Darm der japanischen Seidenraupe Bombyx mori entdeckt. Die Larven der Seidenraupe werden bereits seit über 4600 Jahren in China gezüchtet. Der von der Raupe gesponnene Kokon besteht aus Seide, einem der luxuriösesten und gleichzeitig einem der festesten und haltbarsten Stoffe in der Natur. Die Forscher aus Japan fanden seinerzeit heraus, dass die Funktion von Serrapeptase im Darm, mit der die Darmbakterien der Raupe zuhilfe kommen, im Wesentlichen aus zwei Aufgaben besteht:

  1. Das über den Speichel synthetisierte Enzym dient einmal zur Verdauung der für die Seidenraupe lebenswichtigen Hauptnahrung: den sehr widerstandsfähigen Maulbeerblättern.
  2. Zum anderen befreit sich die Raupe nach der Reifung damit zügig aus dem harten Kokon aus Seidenprotein, um dann als Seidenraupenmotte in ein neues Leben fliegen zu können. Dabei zeigt die Serrapeptase eine besondere Affinität zu den toten Eiweißmolekülen am unteren Ende der starken, proteinreichen Seidenfäden, aus denen der Kokon besteht. Seide setzt sich aus speziellen Proteinen zusammen, die von der Raupe abgesondert und versponnen werden. Die Seide wird von dem nahezu unlöslichen Fibroin und einer klebstoffähnlichen Schicht eines weiteren Proteins namens Serizin zusammengehalten. Es ist eine extrem starke, robuste und widerstandsfähige Proteinverbindung, und doch kann es von der Serrapeptase problemlos aufgebrochen und abgebaut werden. Das Enzym schmilzt das tote Gewebe des Kokons buchstäblich weg und entlässt die Raupe so auch schnell in die Metamorphose, was sie wiederum vor Fressfeinden bewahrt.1

Diese besonderen Enzymaktivitäten von Serrapeptase und die hohe Affinität zu absterbendem, nekrotischem, nicht aber zu lebendem Gewebe sind einzigartig. Sie ermöglichen es der Raupe schnell, den alten Panzer abzubauen, der sie bis dahin geschützt hat.

Serrapeptase: Das Wunder-Enzym

Kein Wunder, dass dieses natürlich vorkommende Enzym das Interesse der japanischen Biochemiker in den späten 1970er Jahren erregte und anspornte. Die Forscher entdeckten bei ihren Untersuchungen, dass Serrapeptase eine Vielzahl an gesundheitlichen Vorteilen bot. Das Repertoire dieses Enzyms ist beeindruckend. Die Seidenraupe und das mit ihr in Symbiose lebende Bakterium Serratia marcescens besitzen außergewöhnliche, die Gesundheit unterstützende Eigenschaften, was den naturheilkundliche Arzt und Orthemolekularmediziner Dr. Hans Nieper schon in den 1980er Jahren dazu angeregt hat, diesen Fermentierungsspezialisten als „Wunderenzym“ zu bezeichnen.2 Als fibrinolytische Protease liegt es in der Natur von Serralysin, den Organismus bei vielen seiner Reinigungsaufgaben zu unterstützen, wie z. B. dem Aufschluss von abbaupflichtigen Eiweißstrukturen im Darm, aber auch systemisch im gesamten Organismus, wie z. B.im Blut. Deshalb weisen wir darauf hin, daß Serralysin aufgrund seiner fibrinolytischen Funktion auch blutverflüssigende Eigenschaften hat und die Wirkung blutverdünnender und gerinnungshemmender Arzneimittel verstärken kann. Durch seine schleimverflüssigenden Eigenschaften trägt es zur Selbstreinigung der Atemwege bei und kann Biofilmen im Darm entgegenwirken.34567

Historie von Serratia marcescens und Serralysin

Über das Bakterium selbst weiß die Forschung erst seit wenigen Jahren mehr, obwohl es bereits 1819 von dem venezianischen Apotheker Bartolomeo Bizio im Zusammenhang mit dem „Brotwunder“ Christi entdeckt wurde. Die Einwohner der Stadt Padua wunderten sich über rote Flecke auf ihrer Polenta und brachten es in Zusammenhang mit der im Jahre 1263 während einer Messe in Bolsena angeblich aufgetretenen Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi, d. h. in Anlehnung an die von der Kirche gepredigte Transsubstantiationslehre. Ein Ereignis, das der berühmte Maler Raffael auf einem Fresko im Apostolischen Palast der Vatikanstadt verewigt hat. Sehr schnell fand Bizio jedoch heraus, dass der Grund für das eigenartige „Bluten“ der Maismasse ein Bakterium war, das einen roten Farbstoff exprimierte, den wir heute unter dem Namen Prodigiosin kennen, was zu deutsch so viel wie „wunderbar“ heißt. Bizio kennzeichnete das Bakterium zu Ehren des italienischen Physikers Serafino Serrati mit dem Namen Serratia marcescens, wobei der Anhang auf den schnellen Verfall des Pigments zielte.

Wissenschaftler haben inzwischen nachweisen können, dass Prodigiosin die Darmflora von Nagern verbessert.8 Serratia m. schützt über seine Darmaktivitäten sogar die Malariamücke Anopheles sinensis vor den Auswirkungen des Plasmodienbefalls und damit vor genau dem Erreger der Malaria, den sie durch ihren Stich auf den Menschen übertragen kann.9 Das Bakterium ist also in vielerlei Hinsicht sehr hilfreich, was die Darmgesundheit und die mit ihr verbundene Abwehrkraft anbetrifft.

Wirkweise von Serratia marcescens

Inzwischen kennen wir zahlreiche Serratia-Arten. Sie gehören zur Großfamilie der Enterobakterien. Das Enterobakterium Serratia marcescens ist die am häufigsten verbreitete Art. Es kommt nicht nur im Darm der Seidenraupe vor, sondern ist überall in der Natur zu finden: im Wasser und am Boden, bei Tieren und Pflanzen wie z. B. in der Zucchini, aber auch als Symbiont im menschlichen Darm, wo die Keime organische Stoffe zerlegen und wichtige Enzyme wie eben die Serrapeptase bereitstellen.10 Dies zeigt, dass dieses ubiquitär vorkommende Kleinstlebewesen eine wichtige regulative Funktion in organischen Prozessen nicht nur im Boden, sondern auch im Biotop Mensch innehat. Wenn sich Bakterien zusammenschließen, bilden sie eine Schutzbarriere, die es ihnen ermöglicht, sich zu vermehren. Geschieht dies in einem sauerstoffarmen und toxischen Milieu, werden Bakterien gezwungen, andere Stoffwechselwege wie die Nitrat- oder Eisenatmung zur Überlebenssicherung zu beschreiten. Dies führt zu Dysbiosen und Entzündungen im Darm. Gleichzeitig bilden die Bakterien Biofilme als Barrieren zur Abwehr gegen Antibiotika und andere Angriffe. Es wird angenommen, dass eiweißspaltende Enzyme wie Serrapeptase in der Lage sind, die Bildung dieser Biofilme über die Proteolyse der in Biofilmen enthaltenen Eiweiße aufzulösen und zu verdünnen, ähnlich wie das bei dem Kokon der Seidenraupe geschieht, und so auch bei anderen schleimhaltigen Stoffen, wie etwa in den Atemwegen. Der Wirkbereich des Enzyms liegt systemisch zwischen pH 7 und 9, wobei das Optimum bei 40° Temperatur erreicht wird. Erst mit einer Temperatur von 50° und mehr wird es denaturiert.

Katzenkralle als Cofaktor

Die Katzenkralle wird in Lateinamerika seit Jahrtausenden von der indigenen Bevölkerung in der traditionellen Volksmedizin verwendet. Die Völker konsumieren sie bevorzugt als Tee, um Geist und Körper zu reinigen und sich vor Krankheit zu schützen. In der traditionellen Volksheilkunde in Mittel- und Südamerika nimmt die Katzenkralle eine ähnlich prominente Stellung ein wie der Löwenzahn und die Mariendistel in Europa oder der Ginseng in Asien.

Entdeckung der Katzenkralle

Die Kenntnis über die Katzenkralle verdanken wir einer Gruppe von österreichischen Bergsteigern, die 1959 während einer Anden-Expedition im Tiefland von Peru auf Angehörige des Amazonasstammes der Asháninca stießen. Die Mitglieder der westlichen Expedition tauschten sich mit den pflanzenkundigen Indios des Stammes aus, der seit 5000 Jahren den Tieflanddschungel am Rande des ehemaligen Inka-Imperiums besiedelt. Auf diese Weise gelangten die Geheimnisse der Pflanze in die Öffentlichkeit und in den Westen, wo sie auf großes wissenschaftliches Interesse stießen. Der spanische Name für die Katzenkralle lautet Uña de Gato. Die taxonomisch korrekte Bezeichnung lautet Uncaria tomentosa (Willd.) DC. Die Uncaria, von der in Lateinamerika zwei Gattungen heimisch sind, ist eine mächtige Rebe aus der Familie der Röte- oder Kaffeegewächse (Rubiaceae). Sie wächst aber nicht als Baum oder Strauch wie Kaffee, sondern als Liane hoch in den Himmel und erreicht mit ihren weit verzweigten, bis zu 30 cm dicken Stämmen, teilweise eine Länge von mehreren 100 Metern.

Für die indigenen Völker, welche die Pflanze „Villcacora“ nennen, was so viel wie „heilige Pflanze“ bedeutet, gilt die Liane als Geschenk der Götter. Laut einer Legende der Asháninca wurde die Kraft der Katzenkralle durch einen ihrer Götter an ein Stammesmitglied offenbart, der sich auf der Jagd befand. Nach einer erfolglosen Jagd machte er erschöpft Rast und sah, wie ein mächtiger Puma mit seinen Krallen an der Rinde eines Strauchs kratzte und den Pflanzensaft trank. Der Jäger folgte dem Vorbild der Großkatze und schlief nach Einnahme des Trunks ein. Im Traum sah sich der Jäger erneut sein Glück versuchen und konnte mit nur einem einzigen treffsicheren Pfeil ein großes Gürteltier erlegen. Die Asháninca glaubten seitdem, dass die Katzenkralle eine magische und zugleich heilsame und kraftspendende Pflanze ist.11 Die Blattranken der Uncaria tomentosa sind sichelförmig gekrümmt und erinnern auch bildlich an die Form einer Katzenkralle.

Katzenkralle in der Wissenschaft

Seit den späten 1990er Jahren hat die wissenschaftliche Literatur zu den Uncaria Gattungen enorm zugenommen und stößt aktuell auf immer größer werdendes Interesse. Zahlreiche Publikationen – mehr als 700 – zu den bioaktiven Eigenschaften der Pflanze und ihrer inzwischen ebenfalls untersuchten verwandten Gattungen der Uncaria-Familie in Asien wie U. Hook, U. sinensins oder U. rhynchophylla sind inzwischen allein unter PubMed, der größten Online-Datenbank für Biochemie und Medizin in den Vereinigten Staaten veröffentlicht worden.1213 Selbst für die Uncaria tomentosa findet man dort mit Stand Februar 2022 über 255 Studien.14

Inhaltsstoffe der Katzenkralle

Die Wurzel der Uncaria tomentosa enthält mindestens 26 biochemisch aktive Pflanzenstoffe. Die bislang untersuchten Hauptinhaltsstoffe sind neben den bedeutsamen Alkaloiden in erster Linie Sterole, Triterpene und Flavonoide wie Procyanidin, Epicatechin, Catechin sowie phenolische Verbindungen. Die in der Katzenkralle isolierten Gerbstoffe finden sich z. B. auch im Grüntee. Die Reichhaltigkeit der Pflanzeninhaltsstoffe erklärt auch ihre unspezifischen zahlreichen regulierenden und teils gegensätzlichen Wirkungen im Organismus. Die Natur ist eben schlau. Sie reguliert unspezifisch und systemoffen mithilfe von Steuerung und Gegensteuerung, nicht über simple mechanische Angriffe der Hemmung oder Aktivierung über Monosubstanzen, wie sie typischerweise in Arzneimitteln vorkommen. D. h. die Pflanze trägt zur Balancierung zahlreicher Regelkreise und Feedbackschleifen von wichtigen Stoffwechselwegen im Organismus bei.


Quellenangaben:

1 Sellman S: Serrapeptase, An Amazing Gift from The Silk Worm. 2003; World rights reserved.

2 Nieper Hans A, Alexander Arthur D., Eagle-Ogden GS: The Curious Man: The Life and Works of Dr. Hans Nieper. Garden City Park, NY: Avery Publishing Group; 1999.

3 Tiwari M. The role of serratiopeptidase in the resolution of inflammation. Asian J Pharm Sci. 2017 May;12(3):209-215. doi: 10.1016/j.ajps.2017.01.003. Epub 2017 Feb 1. PMID: 32104332; PMCID: PMC7032259.

4 Nakamura S et al: Effect of the proteolytic enzyme serrapeptase in patients with chronic airway disease. Respirology. 2003 Sep;8(3):316-20. doi: 10.1046/j.1440-1843.2003.00482.x. PMID: 12911824.

5 Sharma C et al: Serratiopeptidase, A Serine Protease Anti-Inflammatory, Fibrinolytic, and Mucolytic Drug, Can Be a Useful Adjuvant for Management in COVID-19. Front Pharmacol. 2021 Jun 24;12:603997. doi: 10.3389/fphar.2021.603997. PMID: 34248612; PMCID: PMC8265778.

6 Gupta P.V. et al: Antimicrobial and antibiofilm activity of enzybiotic against Staphylococcus aureus, in: A. Mendez-Vilas (Ed.), The Battle Against Microbial Pathogens: Basic Science, Technological Advances and Educational Programs, Formatex Research Center, 2015, pp. 364–372.

7 Mukherji R. et al: Role of extracellular proteases in biofilm disruption of gram positive bacteria with special emphasis on Staphylococcus aureus biofilms, (2015) Enz. Eng. 4 (1).

8 Li X, Tan X, Chen Q, Zhu X, Zhang J, Zhang J, Jia B. Prodigiosin of Serratia marcescens ZPG19 Alters the Gut Microbiota Composition of Kunming Mice. Molecules. 2021 Apr 9;26(8):2156. doi: 10.3390/molecules26082156. PMID: 33918541; PMCID: PMC8069934.

9 Bai L, Wang L, Vega-Rodríguez J, Wang G, Wang S. A Gut Symbiotic Bacterium Serratia marcescens Renders Mosquito Resistance to Plasmodium Infection Through Activation of Mosquito Immune Responses. Front Microbiol. 2019 Jul 18;10:1580. doi: 10.3389/fmicb.2019.01580. PMID: 31379768; PMCID: PMC6657657.

10 N.S.Kaviyarasi et al: Serrapeptase Gene of Serratia Marcescens from Plant Origin Expressed by Pichia Pastoris has Protease Activity; Indian Journal of Medical Research and Pharmaceutical Sciences June 2016; 3(6) ISSN: ISSN: 2349-5340; DOI: 10.5281/zenodo.55948.

11 Bäumler, Siegfried. Heilpflanzenpraxis heute – Arzneipflanzenporträts. Urban & Fischer; 3. Edition (21. Januar 2021).

12 Suchergebnis Uncaria PubMed:https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Uncaria.

13 Kushida H, Matsumoto T, Ikarashi Y. Properties, Pharmacology, and Pharmacokinetics of Active Indole and Oxindole Alkaloids in Uncaria.
14 Suchergebnis Uncaria tomentosa PubMed; https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Uncaria+tomentosa.

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