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ProZYM plus

Prolyl-Oligopeptidase 1.000.000 PPI* plus Mariendistelfrüchte-Extrakt plus Lecithin

Zur Unterstützung des Körpers beim Aufschluss von belastenden Prolin-Peptidstrukturen in Darm, Gefäßen und Geweben, zur Immunstärkung sowie zur Anregung der Leberkraft zur Ausscheidung unerwünschter Stoffe

Mit Synergieeffekt zwischen natürlichem Enzym und Pflanzenstoffen

60 Kapseln (27 g)
Nahrungsergänzungsmittel

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59,00 inkl. MwSt. 50,15 inkl. MwSt.

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EAN: 4260143243719

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Produktbeschreibung

ProZYM plus – Dein natürlicher Booster für Prolinverdauung, Leber und Immunsystem


Synergistisches Enzymprodukt aus hochdosierter Prolyl-Oligopeptidase und ausgewähltem Mariendistelfrüchte-Extrakt

Unser sorgfältig konzipiertes Komplex-Präparat ProZYM plus vereint hochdosierte Prolyl-Oligopeptidase mit ausgewähltem Mariendistel-Extrakt von höchster Qualität.

ProZYM plus enthält 1.000.000 PPI (Protease Picomole International) des natürlichen proteolytischen (d. h. Eiweiß abbauenden) Enzyms Prolyl-Oligopeptidase. Die Spezialität von Prolyl-Oligopeptidase ist die Spaltung besonders resistenter Prolin-Verbindungen. Prolin ist eine Aminosäure, welche der Organismus selbst nur sehr eingeschränkt spalten und abbauen kann. Prolin kommt u. a. als „Klebereiweiß“ im Getreide-Gluten vor und erzeugt bei vielen Menschen Unverträglichkeiten unterschiedlichster Art. Ein erheblicher Teil der ansonsten gesunden Bevölkerungen hat erfahrungsgemäß eine eingeschränkte Toleranz für das getreidespezifische Peptid Gluten. Die Prolyl-Oligopeptase verdaut aber auch andere Proteine, so dass mit ihr z. B. die Proteiverwertung bei einer proteinreichen Sporternährung oder bei geriatrischen Personen verbessert werden kann.

ProZYM plus liefert Prolyl-Oligopeptitase zur Prolin-Spaltung, die im universellen pH-Bereich enzymatisch aktiv ist und daher in unterschiedlichen Kompartimenten des Körpers systemisch wirksam sein kann, also nicht nur im Darm, sondern auch in den Geweben oder im Blut. Die Komplexrezeptur zusammen mit Mariendistel soll die Kraft der Leber anregen, welche immer an körpereigenen Abbau- und Ausscheidungsvorgängen beteiligt ist. Zwei Partner, die also ideal füreinander geschaffen sind! Die Kombination mit Lecithin wiederum begünstigt die Bioverfügbarkeit vieler Pflanzenstoffe für unseren Organismus.

Profitiere von ProZYM plus mit Synergieeffekt: Nur zwei Kapseln täglich liefern Dir eine Spitzen-Enzymaktivität von 1.000.000 PPI* plus 300 mg hochkonzentrierten Mariendistelfrüchte-Extrakts!

*PPI (Protease Picomole International): gibt die Enzymaktivität an


Prolyl-Oligopeptidase & Mariendistel unterstützen die folgenden körpereigenen Stoffwechselmechanismen:

  • Spaltung schwer verdaulicher Prolin-haltiger Peptidstrukturen, v. a. Gluten im Darm
  • als Ergänzung zu einer ketogenen Diät zur Vorbeugung von Zöliakie oder anderen Gluten-sensitiven Reaktionen
  • Aufschluss von belastenden Prolin-Peptiden, systemisch in Gefäßen und Geweben
  • Anregung des Leberstoffwechsels
  • Immunstärkung

Personengruppen, für die eine Ernährung mit Prolyl-Oligopeptidase & Mariendistel besonders empfehlenswert ist:

  • Menschen mit Verdauungs- und Darmbeschwerden
  • Menschen mit eingeschränkter Gluten-Toleranz
  • Menschen, die ihre Leberkraft stärken wollen
  • Menschen mit geringer Abwehrkraft

Produkthintergrund

Prolyl-Oligopeptidasen wie sie in ProZYM plus enthalten sind haben wie viele Enzyme eine hohe Spezifizität und werden auch von einer Vielzahl immunaktiver Zellen erzeugt. Man findet Oligopeptidasen in pflanzlichen und tierischen Organismen, in Pilzen und zahlreichen Bakterien. Seit kurzer Zeit ist bekannt, dass sie auch von Laktobazillen im Dickdarm des Menschen produziert werden, was allerdings ein gesundes Mikrobiom voraussetzt.

Sie gehören zur großen Gruppe der Serinproteasen, die auf Spaltung kleinerer Prolamin-Peptide spezialisiert sind, d. h. auf kurze Aminosäurenverbindungen, die unterhalb der Größe von Proteinen liegen und die die schwer verdauliche Aminosäure Prolin enthalten. Oligopeptidasen sind darüber hinaus aber noch an zahlreichen immunologischen Prozessen beteiligt. Sie wirken also nicht nur digestiv, sondern wie die meisten Proteasen vor allem auch systemisch. So sind sie, wie viele Proteasen, an der Regulation von Stoffwechselkaskaden wie dem RAAS-Mechanismus beteiligt, der eine große Bedeutung nicht nur für die Regulierung des Blutdrucks und des Flüssigkeitshaushalts hat, sondern auch, wie erst seit kurzem bekannt, für die Orchestrierung unserer gesamten Immunabwehr.

Was sind Enzyme? Klicken Sie hier um mehr über Enzyme zu erfahren
Weitere Informationen zum Produkthintergrund

Einzigartiger Synergieeffekt
Made in Germany


ProZYM plus verzichtet auf folgende Stoffe:

dr.reinwald vital Produkte - ohne Gentechnik ohne Gentechnik
dr. reinwald vital Produkte - ohne Tierversuche ohne Tierversuche
dr. reinwald vital Produkte - ohne Zusatzstoffe ohne Zusatzstoffe
dr. reinwald vital Produkte - ohne Pestizide ohne Pestizide
Produkte dr.reinwald vital ohne Soja ohne Soja


Prolyl-Oligopeptidase & Mariendistel sind gut für:

dr.reinwald vital - gut fürs Immunsystem Immunsystem
dr.reinwald vital - gut für den Zellschutz Blutkreislauf
Produkte von dr.reinwald vital - gut für die Leber Leber

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ProZYM plus – Prolyl-Oligopeptidase mit 1.000.000 PPI (enzymatische Einheiten) und starker proteolytischer Aktivität

ProZYM plus von dr.reinwald vital: Prolyl-Oligopeptidase plus Mariendistelfrüchte-Extrakt plus Lecithin

ProZYM plus – mit einer Spitzen-Enzymaktivität von 1.000.000 PPI* plus 300 mg hochkonzentriertem Mariendistelfrüchte-Extrakt

ProZYM plus von dr.reinwald vital: Prolyl-Oligopeptidase plus Mariendistelfrüchte-Extrakt plus Lecithin

ProZYM plus – Dein Vorteil gegenüber herkömmlichen Prolyl-Oligopeptidase oder Mariendistel-Präparaten

Oft werden wir gefragt, wodurch sich unsere Produkte von herkömmlicher Nahrungsergänzung abheben. Die Antwort ist hierbei recht einfach: Es ist die Qualität der Zutaten und natürlich die Rezeptur! Du bist noch nicht überzeugt? Prüfe selbst:

ProZYM plus von dr.reinwald vital: Dein Vorteil

ProZYM plus von dr.reinwald vital
Unschlagbare Rezeptur für maximale Wirkkraft

  • Unsere Prolyl-Oligopetidase hat eine Spitzenaktivität und 1.000.000 EU (Enzymatic Units) per Tagesmenge.
  • Wir verwenden einen Mariendistel-Extrakt höchster Qualität. Das Pflanze-Extrakt-Verhältnis ist 10:1. D. h. eine Tagesmenge von 2 Kapseln ProZYM liefert 300 mg ganzheitlich hochkonzentrierten Früchteextrakt, welcher einer Pflanzentrockenmasse von 3 g entspricht.
  • Wir füllen in magensaftresistenten Kapselhüllen ab, um möglichst viel Enzym erst im Dünndarm zur Entfaltung zu bringen, um die systemische Wirkung zu verstärken.
  • Zusammenwirkende Formulierung von Stoffen, die sich gegenseitig ergänzen und aktivieren.
  • Hochdosiert und hocheffektiv
  • Frei von jeglichen Hilfs- und Zusatzstoffen
  • 100 % vegan und 100 % ketogen
  • Natürlich, nachhaltig und ohne Tierversuche
  • Keine gentechnisch veränderten Rohstoffe
  • Organische und damit bioverfügbare Zutaten höchster Qualität
  • Made in Germany in zertifizierten Herstellbetrieben

Herkömmliches Produkt

Herkömmliche Prolyl-Oligopeptidase oder Mariendistel-Präparate – prüfe unbedingt vor dem Kauf:

  • ob die Konzentration und Qualität von Prolyl-Oligopetidase entsprechend ist.
  • ob die Mariendistelbestandteile in Konzentration und Qualität entsprechend sind.
  • auf enterische Verkapselung.
  • die Rezeptur. Unvollständige Formeln oder Monoprodukte haben eine geringere Wirkkraft.
  • ob die Dosierung bzw. Tagesempfehlung vergleichbar ist.
  • auf Hilfsstoffe, Füllstoffe und Trenn- und Bindemittel sowie auf Stoffe, die in einem Gesundheitsprodukt nichts verloren haben – insbesondere Maltodextrin, Stearate, Laktose, Gluten, Zucker, Purin, Jod, Milch, Ei, Soja, Hefe, Aromen, Geschmacksverstärker, Konservierungs- und Farbstoffe.
  • ob das Produkt vegan und/ oder ketogen ist, falls Sie darauf Wert legen.
  • auf synthetische, chemisch hergestellte Zutaten. Unnatürliche Zutaten sind oft nicht aus nachhaltigen Quellen.
  • ob gentechnisch veränderte Rohstoffe enthalten sind.
  • auf anorganische Zutaten, die nur sehr wenig Bioverfügbarkeit für unseren Organismus besitzen.
  • die Herkunft. Deutsche Standards gelten in aller Welt als die Nummer Eins für Qualität – noch vor der Schweiz und den USA.

Zutaten

Mariendistelfrüchte-Extrakt (Silybum marianum fructi), Prolyl-Oligopeptidase, Kapselhülle: Hydroxypropylmethylcellulose, Lecithin

Unsere Prolyl-Oligopeptidase weist eine Spitzen-Enzymaktivität auf und ist mit 1.000.000 PPI* pro Tagesempfehlung hochdosiert. Zudem verwenden wir einen Mariendistel-Extrakt höchster Qualität. Das Pflanze-Extrakt-Verhältnis ist 10:1. D. h. eine Tagesmenge von 2 Kapseln ProZYM plus liefert 300 mg ganzheitlich hochkonzentrierten Früchteextrakt, welcher einer Pflanzentrockenmasse von 3 g entspricht.

*PPI (Protease Picomole International): gibt die Enzymaktivität an


Inhalt

60 magensaftresistente Kapseln (27 g) – ausreichend für 30 Tage

Nährwerte

Pro 2 Kapseln (Tagesempfehlung)
%-Angabe: Nährstoffbezugsmenge (NRV)

ProZYM plus von dr.reinwald vital - Nährwerte

ProZYM plus und seine Synergien

Unsere dr.reinwald vital Produkte wurden als Komplex-Rezepturen konzipiert. Diese Wirkkomplexe sind weitaus effizienter als Monosubstanzen, da sie dem Organismus gleich die wichtigen Synergisten und Cofaktoren mitliefern, die er benötigt, damit die angesteuerten Stoffwechselprozesse optimal unterstützt werden können.

ProZYM plus
ist ein Synergie-Komplex, der durch die Kombination aus hochdosierter Prolyl-Oligopeptidase mit hochkonzentriertem Mariendistelfrüchte-Extrakt eine starke Wirkung entfaltet.

Warum die Kombination Prolyl-Oligopeptidase & Mariendistel?

Als aufmerksamer Leser oder Leserin hast du vielleicht schon bemerkt, dass sowohl das Enzym als auch die Pflanzenstoffen der Mariendistel über diverse Stoffwechselwege zusammenarbeiten und je nach Anforderung sowohl als auch, d. h. systemisch und nicht einseitig aktiv sind.

ProZYM plus liefert eine Prolin-spezifische Oligopeptidase, welche Prolin und damit auch resistente Prolamine wie Gluten spalten kann. Diese Protease ist im universellen pH-Bereich aktiv und kann daher in unterschiedlichen Kompartimenten des Körpers wirksam werden, wie z. B. in Darm, Gefäßen und Geweben. Die Abbauprodukte, v. a. die aus dem Sekundärstoffwechsel jenseits der Darmbarriere, müssen über die körpereigenen Ausscheidungsmechanismen entsorgt werden.

Eine Schlüsselrolle bei allen körpereigenen Entgiftungsvorgängen spielt die Leber. Die traditionell bekannte Eigenschaft der Mariendistel, den Leberstoffwechsel zu stärken und dadurch die körpereigene Entgiftung zu unterstützen, hat uns besonders dazu angeregt, sie mit dem Enzym Prolyl-Oligopeptase zusammenzubringen. Die Anregung der Selbstreinigungskräfte unseres Organismus ergänzt die eiweißspaltende Arbeit des Enzyms, die natürlich Abbauprodukte hinterlässt, weil die Pflanzenstoffe dabei helfen „aufzuräumen“. Die Bioverfügbarkeit der Pflanzenstoffe aus der Mariendistel wird über die Kombination mit Lecithin begünstigt und optimiert.

Die Mariendistel ist aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften eine von vielen Pflanzen, die bei einer gesunden Immunantwort unterstützen können. Gerade in der Kombination mit dem richtigen Enzym wie Prolyl-Oligopeptase bildet dieses Gespann eine sehr gute Basis zur Immunstärkung und Vorbeugung. Zusammen mit Vitamin D wie in VitaDK plus und einer regelmäßigen Ausschleusung von unerwünschten Schadstoffen, auch mithilfe von PektiCLEAN® und Glutathion comp, kann man so sehr gut etwas für die Erhaltung seiner Gesundheit und Abwehrkräfte tun.

Verzehrempfehlung

Täglich 2 Kapseln mit gutem Wasser, 30 Minuten vor einer Mahlzeit.

Hinweis: Kann die Wirkung blutverdünnender und gerinnungshemmender Arzneimittel verstärken entgegenwirken.

Für Veganer geeignet. Für die ketogene Ernährung geeignet.


Rechtlicher Hinweis: Dieses Produkt dient der Ernährung und berührt deshalb nicht das Heilmittelwerbegesetz (HWG). Ein guter Ernährungsstatus kann dem Organismus helfen Erkrankungen vorzubeugen oder diese zu überwinden. Alle zu dem Produkt getroffenen Aussagen beschreiben Eigenschaften und physiologische Wirkungen, die bei Konsumenten natürlicherweise unterschiedlich ausfallen können, und stellen keine Heil- oder Gesundheitsversprechen dar.

Gewicht 0.059 kg
Größe 4.9 × 4.9 × 9.4 cm
Hinweis

Vegan

Inhaltsstoffe

Enzyme

EAN

4260143243719

Kategorie

Nahrungsergänzungsmittel

Warentariffnummer

21069092

Herkunftsland

EU/Deutschland

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Enzyme: die Arbeiter in unserem Körper

Enzyme steuern alle Stoffwechselprozesse im menschlichen Organismus, von der einfachen Verdauung bis zur hochkomplexen Immunreaktion. Enzyme sind die Arbeiter und die Lebenskraft des menschlichen Körpers. Der regelmäßige Verzehr von Enzymen und enzymreichen Lebensmitteln gilt deshalb als ein Schlüssel zu einer lebendigen Gesundheit, zur Vorbeugung von Krankheiten und zum Anti-Aging-Prozess. Bereits im angeborenen Immunsystem von Neugeborenen sind es die von der Mutter mitgegebenen Enzyme und Antikörper, die den weiteren Immunerwerb und die Abwehr steuern. Enzyme ermöglichen unsere Fortpflanzung und sind an der Regulierung von Entzündungen sowie der Wundheilung beteiligt. Jede Zelle in unserem Körper benötigt Enzyme für ihre biochemischen Funktionen. Entsprechend kann ein Mangel an Enzymen den Alterungsprozess beschleunigen und die Ursache gesundheitlicher Probleme sein.

Verdauungsenzyme

Bei der Verdauung bedient sich der Körper einer Vielzahl von Enzymen, um Makronährstoffe (Proteine, Fette und Kohlenhydrate) in ihre kleineren Bestandteile zu zerlegen. Die Proteine (Eiweiße) in der Nahrung werden im Magen und vor allem Dünndarm durch eiweißspaltende Enzyme (Proteasen und Peptidasen) in einzelne Aminosäuren oder kurze Ketten aus wenigen Aminosäuren (Oligopeptide) zerlegt. Diese können dann über die Darmwand resorbiert werden.

Prolin ist eine Aminosäure, für die unser Körper selbst kaum über eigene Spaltenzyme verfügt. Prolin ist Bestandteil von Gluten, dem „Klebereiweiß“ aus Getreideprodukten. Prolin ist dafür verantwortlich, dass Gluten nicht einfach verdaut werden kann und bei vielen Menschen von einer Gluten-Sensitivität bis hin zu chronischen Darmentzündungen (Zöliakie) führt. Durch die Entzündungsreizungen können in der Folge fehlgeleitete Immunreaktionen auf Gluten auftreten, sogenannte Autoimunreaktionen, die das Beschwerdebild weiter triggern.

Die Spezialität von Prolyl-Oligopeptidase ist die Spaltung besonders resistenter Prolin-Verbindungen, mit denen sich Fremdeiweiße, wie sie z. B. in Viren und Bakterien, aber auch im schwer verdaulichen Gluten vorkommen, vor der körpereigenen Abwehr und Verdauung schützen.

Prolyl-Oligopeptidasen spalten Prolin

Vom menschlichen Organismus produzierte gastrointestinale Proteasen wie Pepsin im Magen oder Trypsin und Chymotrypsin im Dünndarm, die der Eiweißverdauung dienen, sind nicht in der Lage, Nahrungsproteine mit hohem Prolingehalt abzubauen, wie sie die schwer verdaulichen Prolamin-Verbindungen in Getreiden aufweisen. Gluten, das auch als „Kleber“ oder als „Kleberprotein“ bezeichnet wird, hat zähelastische Eigenschaften, die aus Sicht der Brotindustrie die Schnittfestigkeit und damit die technologische Qualität von Brot erhöht. Deshalb wurden insbesondere Getreidearten wie Weizen und Roggen bewusst auf einen hohen Gluten-Gehalt gezüchtet. Das hat dazu geführt, dass immer mehr Verbraucher Wege zu einer glutenarmen Ernährung suchen.

Prolyl-Oligopeptidasen können auch hartnäckige Peptide oder Prolamine knacken, da sie auf die Spaltung solcher Prolinverbindungen spezialisiert sind. Getreide produzieren einerseits Prolamine, die schwer gespalten werden können, sowie andererseits Amylase-Trypsin-Inhibitoren, welche die Zucker und Proteinverdauung durch Enzyme des Dünndarms hemmen. Und warum tun sie das? Ganz einfach: um Fressfeinde abzuwehren. Im Gegensatz zum Apfel, der wegen der weiteren Verbreitung über seine Kerne gerne von Mensch und Tier gefressen werden will, sieht uns der Weizen als Parasit oder Räuber und versucht, uns über solche Abwehrstoffe gegen Fressfeinde im wahrsten Sinne des Wortes das Leben schwer zu machen. Prolamin-Peptide sind u. a. für Glutensensitivität, Glutenunverträglichkeit bis hin zu schweren Dünndarmerkrankungen wie etwa der Zöliakie verantwortlich. Die Industrie nutzt daher solche Prolyl-Oligopeptidasen seit langem zur Produktion von Lebensmitteln wie glutenfreiem Bier und glutenfreien Backwaren.

Zöliakie & Glutenunverträglichkeit

An Zöliakie leiden weltweit etwa achtzig Millionen Menschen. Die entzündliche Erkrankung des Dünndarms ist für die Betroffenen eine lebenslange große Last und sogar vererbbar. Zöliakie wird durch die Aufnahme von Weizengluten, respektive Gliadin und ähnlichen Peptiden aus anderen Getreidesorten wie Gerste (Hordein), Roggen (Sekalin) oder Mais (Zein) ausgelöst. Gluten ist als „Klebereiweiß“ auch für die beliebten Backeigenschaften von Getreide verantwortlich. Gluten ist die allgemeine Bezeichnung, welche die Familie dieser Prolamin-Glykopeptide zusammenfasst. Sie zeichnen sich alle vor allem durch einen hohen Anteil an den Aminosäuren Prolin und Glutamin aus, wobei die erstere sehr schwer metabolisierbar und darüber hinaus noch immunreaktiv ist und das Dünndarmepithel angreift.

Vom Gewebeprofil ist die Zöliakie neben oft schleichenden Entzündungen durch eine Abflachung der Dünndarmzotten und größere Einsenkungen in die Darmschleimhaut gekennzeichnet. Sie führen zu einem Verlust der Resorptionsfläche bei der Nahrungsaufnahme. Dies mündet sehr häufig in einer Malabsorption von Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien und zieht ein erhöhtes Risiko einer Reihe multipler Krankheiten nach sich. Die Patienten „verhungern“ quasi beim Essen. Doch nicht nur die degenerative Form der Zöliakie, auch die leichteren Formen der Glutensensitivität bzw. der Glutenunverträglichkeit können Symptome wie Durchfall, Bauchschmerzen oder Blähungen und Müdigkeit hervorrufen. Da die eigentliche Zöliakie häufig diagnostisch nicht erfasst wird, bleibt mit Blick auf die Glutenunverträglichkeit eine hohe Dunkelziffer nicht identifizierter Fälle, die vor sich hinschleichen.

Glutenfreie Ernährung

Der zentrale und weltweit anerkannte therapeutische Eckstein für durch Getreide-Prolamine verursachten Beschwerden ist eine strikte glutenfreie Diät. Sie gilt als einzige wirksame Maßnahme zur Behandlung der Zöliakie und der Verbesserung der sie begleitenden Komorbiditäten. Als diätetische Grundsatz-Maßnahme einer glutenfreien Ernährung eignet sich sehr gut die glutenfreie ketogene Diät, wie sie Dr. Reinwald mit seinem Programm entwickelt hat. Allerdings ist eine Diät allein nicht immer zielführend, da viele Menschen selbst auf kleinste Mengen dieser immunreaktiven und Entzündungen erzeugenden Prolamine oftmals heftig reagieren und diese darüber hinaus in vielen anderen Produkten wie Lippenstiften, Medikamenten, Softdrinks, Würzmitteln oder gar Nasensprays enthalten sind. Prolyl-Oligopeptidasen wie sie in ProZYM plus enthalten sind, können eine glutenfreie Diät optimal ergänzen und zugleich als Vorbeugung für eine bessere Verwertung und Spaltung der Prolamine in Getreiden ebenso wie aus anderen, glutenhaltigen Produkten dienen.

Hinweise zu ProZYM plus

Aus bestimmtem Grund haben wir eine magensaftresistente Verkapselung gewählt. Wir wollen möglichst viel Prolyl-Oligopeptase erst im Dünndarm zur Entfaltung bringen, um die systemische Wirkung zu verstärken. Es liegt in der Natur der Prolyl-Oligopeptidase nicht nur belastende Prolinverbindungen im Dünndarm, sondern auch systemisch im gesamten Organismus (wie im Beitrag des Enzyms zur Unterstützung der Immunabwehr über den o. g. RAAS-Mechanismus) sowie auch direkt in den Geweben oder im Blut abzubauen. Deshalb weisen wir darauf hin, dass Prolyl-Oligopeptidase aufgrund seiner proteolytischen Funktion auch blutverflüssigende Eigenschaften hat und die Wirkung blutverdünnender und gerinnungshemmender Arzneimittel verstärken kann.

Zusammen mit den Enzymen Serrapeptase und Nattokinase ergeben sie ein ideales Team, da die anderen Serinproteasen eher auf größere Peptidstrukturen abzielen, während Prolyl-Oligopeptidasen ihre Spalteffizienz bei den kleineren Prolin-haltigen Peptiden haben. Das ist ein wenig wie Steine zermahlen: zuerst erzeugen wir Schotter, dann Splitt und schließlich Steinmehl.

Mariendistel als Cofaktor

Die Mariendistel ist eine seit Jahrtausenden bekannte Nutz- und Hausmittelpflanze. Erst mit dem Beginn der Industrialisierung hat man sie zunehmend als Unkraut betrachtet, weil sie der modernen, hochtechnisierten Landwirtschaft im Wege steht und mit vielen der gebräuchlicheren und weitaus ungesünderen Getreidesorten um Wasser und Nährstoffe konkurriert. Die stachelige Pflanze enthält einen hohen Anteil an Bitterstoffen. Wie der Löwenzahn gehört sie zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Und wie der Löwenzahn ist sie traditionell den leberschützenden Pflanzen zugeordnet.

Im Volksmund verschiedener Regionen nennt man die Mariendistel auch Christuskrone, Venus- oder Heilandsdistel. Der im Christentum geläufige Bezug zur „Milch“ Marias, wie er in seiner englischen Bezeichnung als milk thistle noch deutlicher wird, bezieht sich auf eine Legende, nach der die weißen Adern, die durch die Blätter der Pflanze verlaufen, durch einen Tropfen der Milch aus der Brust der Mutter Jesu entstanden sind. Bis zur Neuzeit wurde die Mariendistel vor allem als Nahrungsquelle angebaut. Die Wurzeln können nach ausreichender Wässerung und Verringerung der Bitterstoffe als Gemüse gegessen werden. Die Blütenhüllen werden wie Artischocken zubereitet, daher auch der im Französischen geläufige Name Artichaut sauvage (Wilde Artischocke). Die geschälten Stängel nutzte man als eine Art Spargelsalat und die Blätter (natürlich ohne Stacheln) als Salatgrün oder Kraut. Sogar die gerösteten Früchte brühte man als Kaffeeersatz oder verwendete sie mit Meersalz gemischt als Gewürz.1 2 Auch in der Nutztierfütterung fand die Pflanze Verwendung. In Teilen Englands und Schottlands wurden die Blätter in großem Umfang als Futter für Rinder und Pferde verwendet.

Mariendistel ist ein Superfood

Die Mariendistel war aber nicht nur eine wichtige Nahrungsquelle. Aus antiken Dokumenten geht hervor, dass die Mariendistel im Mittelmeerraum bereits vor etwa 2000 Jahren schon als „Heilpflanze“ verwendet wurde. Sie wurde vor allem wegen ihres starken Leberschutzes bei Vergiftungen eingesetzt. Theophrastus von Eresos (ca. 371 bis 287 v. Chr.), ein griechischer Naturphilosoph und bedeutender Schüler von Aristoteles, war der erste, der die Pflanze namentlich kennzeichnete. Er nannte sie in Anlehnung an den geraden Stamm der Pflanze, die in den Mittelmeerländern sehr hoch wachsen kann, Ptérnix. Dioskurides, ein griechischer Arzt aus dem 1. Jhdt. n. Chr. gab ihr den heute noch geläufigen botanischen Namen Sillybon. Er empfahl sie in seiner Materia Medica u. a. gegen Schlangenbisse und andere Formen der Vergiftung. Plinius der Ältere, ein römischer Verwaltungsbeamter und Universalgelehrter, beschreibt in seiner Enzyklopädie zur Naturkunde den mit Honig vermischten Saft der Pflanze als Mittel zur Verbesserung der Gallenausscheidung. Heute würden wir Leber-Galle-Darm-Funktionskreis oder enterohepatischer Kreislauf dazu sagen.

Von Plinius haben wir erstmals auch den lateinischen Namen Silybum überliefert. Doch erst im christlichen Mittelalter erhielt die Pflanze ihren heute noch gebräuchlichen Namen Mariendistel oder niederdeutsch Vrouwendistel, dessen Kennzeichnung dann in den botanischen Namen mit Silybum marianum oder synonym auch Carduus marianum einfloss. Historische Hinweise finden sich in den diversen Kräuterbüchern des Mittelalters, darunter auch die Empfehlung von John Gerard (1545 bis 612) zur Vertreibung der Melancholie und der „schwarze Galle“ sowie die Verwendung von Wurzeln, Kräutern und Blättern dieser Pflanze bei diversen Zipperleins, die mit einer schwächelnden Leberkraft in Verbindung gebracht wurden.

Inhaltsstoffe der Mariendistel

Die Mariendistel enhält eine Vielzahl an sekundären Pflanzenstoffen, von denen die Wirkungen noch nicht vollständig erforscht sind. Am bekanntesten ist Silymarin: ein polyphenolischer Flavonolignan-Komplex aus sieben eng verwandten Substanzen: Silybin A und B, Isosilybin A und B, Silychristin, Isosilychristin und Silydianin sowie dem Flavonoid Taxifolin. Daneben enthält die Pflanze noch weitere Flavonoide wie z. B. Quercetin (von lateinisch quercus für Eiche), Dihydrokämpferol, Kämpferol und Apigenin. Außerdem finden sich Phytosterole und Tocopherole (Vitamin E) sowie fettes Öl mit immerhin bis zu ca. 30 %. Die Mariendistel hat dadurch einen hohen Anteil an Linolsäure (ca. 60 %), Ölsäure (ca. 30 %) und Palmitinsäure (7 bis 9 %). Erst kürzlich wurden weitere Inhaltsstoffe in der Mariendistel entdeckt, die ihre Bedeutung als Superfood unterstreichen: das Lanostan-Triterpen Marianin und Triterpenglykoside, die sog. Marianoside A und B. Triterpene spielen u. a. eine wichtige Rolle bei der Bewältigung von Infekten.3

Die Ernährungswissenschaft erkennt inzwischen an, dass die Mariendistel auf gesunde Weise die Leber unterstützen kann. Ihre Effekte beruhen auf drei Säulen: der Stabilisierung der Leberzellmembran, der antioxidativen Wirkung sowie der Unterstützung bei der Leberzellregeneration.

Interessanterweise zeigen Flavonoide wie Apigenin, wie sie auch in zahlreichen Olivensorten oder dem tunesischen Weißen Ginster und vielen anderen Pflanzen vorkommen, nicht nur in der Mariendistel viele die Gesundheit unterstützende Eigenschaften, was die Ergebnisse vieler Pflanzen als Immunabwehr stärkend erklären würde.


*PPI (Protease Picomole International): gibt die Enzymaktivität an


Quellenangaben:

1 Leung AY and Foster S. Encyclopedia of Common Natural Ingredients Used in Food, Drugs & Cosmetic. John Wiley & Sons. 3. Auflage, S. 439-441.

2 Karkanis, Anestis et al: Cultivation of Milk Thistle (Silybum Marianum L. Gaertn.), a Medicinal Weed. Industrial Crops and Products 34, Nr. 1 (2011): 825–30.

3 Bäumler, Siegfried: Heilpflanzenpraxis heute – Arzneipflanzenporträts. Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH; 3. Edition (2021).

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